1. MAI 2017 – AUF DIE STRASSE! (Massenflugblatt des Jugendwiderstand)

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ES GIBT UNS HIER UNTEN UND DIE DA OBEN.
JEDER, DER DIE AUGEN AUFMACHT, REALISIERT DAS.

Während es ein paar wenigen viel zu gut geht, geht es der Mehrheit der Leute richtig dreckig. In der Stadt wirst du groß zwischen Armut und Gewalt. Weil die Löhne oft nicht reichen, fangen viele junge Leute hier an alle möglichen Dinge zu tun um zu Geld zu kommen und geraten auf die schiefe Bahn. Ein Blick in unsere Großstädte genügt, um sich ein Bild davon zu machen, wie ungesund diese Entwicklungen sind. Zu sinkenden Reallöhnen und Renten, Hartz 4, Arbeitsamtschikanen, Leiharbeit, Niedriglöhnen, Paralleljobs, Teuerungen, Perspektivlosigkeit, Kinderarmut, Mietwucher und Verdrängung gesellt sich wachsende Kriminalität und ansteigende Gewalt. Die Jugend dieser Tage ist ein hoffnungsloser Haufen mit unterdrückten Aggressionen.

KEINER VON DEN VERANTWORTLICHEN DIESER ENTWICKLUNG TRAUT SICH NACHTS IN UNSERE STRASSEN. KEINER VON IHNEN KÜMMERT SICH UM UNSERE PROBLEME UND UNSERE ZUKUNFT!

Denn sie sitzen im Trockenen. Sie profitieren direkt von unserer miesen Lage. Sie leben in dekadenten Luxusvillen und Schlössern so wie Könige und das auf dem Rücken der einfachen Leute. Der Grund dafür, dass wir 50 Jahre lang arbeiten, ohne davon ein gutes Leben zu haben? Ihr Reichtum. Sie beuten unsere Arbeit aus und setzen für ihren Profit alles gegen uns durch, was sie wollen. Die Nutznießer dieser Wirtschafts- und Machtordnung die man Imperialismus nennt: Das sind die Milliardäre, Minister, Wirtschaftsbosse, die Generäle und die Eigentümer. Wir nennen sie die Bourgeoisie. Was sie Demokratie nennen, ist ein einziges Theaterspiel: Zwar gibt es unter ihnen manchmal Streit und Kontroversen, ihre Macht steht allerdings nie zur Debatte. Das garantiert ihnen dieser Staat, mit seinen Bullen, seinen Gerichten, seinen Spitzeln, seinen Behörden. Der Grund dafür, dass wir hier nichts zu sagen haben? Ihre Macht.

ANDERSWO IST ES NOCH VIEL SCHLIMMER.
DAMIT ES HIER NICHT KRACHT.

Klugscheißer und Lehrer verteidigen dieses System oft mit dem Hinweis auf unseren „hohen Lebensstandard“. Und in der Tat sind die Supermarktregale hier voll mit Waren aus anderen Ländern und in der Tat haben einige glückliche Arbeiter hierzulande das Glück eine Festanstellung mit einem guten Lohn zu bekommen. Doch woher das alles? Deutschland ist ein imperialistisches Land. Das bedeutet, dass die Imperialisten hier im Land andere Länder unterwerfen und ausbluten um uns mit dem Extraprofit grade so viel zu geben, damit wir nicht rebellieren. Diese Brotkrumen sind, gemessen an dem was in die Taschen dieser Bonzen fließt, ein Witz. Und doch erfüllen sie ihren Zweck: Vielen Arbeitern hierzulande ist ein Leben als parasitärer Knecht der Ausbeuter lieber als ein Leben im Kampf für das Richtige. Doch der Schein trügt: Bei der nächsten Krise, oder spätestens wenn die Völker der Welt sich erheben, dann war es das mit den paar Brotkrumen. Dann werden die Imperialisten den Profit eben wieder aus den Arbeitern hierzulande pressen. Für sie sind wir doch genauso Manövriermasse, wie unsere Geschwister in anderen Teilen der Welt.

DAMIT DER AUFSTAND AUSBLEIBT NUTZEN SIE ZUCKERBROT UND PEITSCHE

Sie lügen, wenn sie sagen sie würden in Syrien Krieg führen um einen Diktator zu stürzen. Sie lügen, wenn sie sagen in Afghanistan verteidigt man unsere „Freiheit“. Sie lügen, wenn sie sagen die deutsche Marine schützt vor den Küsten Afrikas „den Frieden“. Damit sie die Völker der Welt weiter ausbeuten können, ist ihnen jedes Mittel recht. Ein Menschenleben zählt für die Imperialisten einen Scheiß. Sie ermorden jeden, der eine Gefahr für ihre Weltordnung darstellt und stationieren ihre Soldaten dort wo es strategisch wichtig ist. Skrupellos lassen sie ihre Hunde gegen alles von der Leine was nicht mitspielt. Dabei sind die Imperialisten keine einige Klasse. Die Supermächte haben die Welt genauestens untereinander aufgeteilt in ihrer grenzenlosen Arroganz und ihrer Verachtung für die Völker. Der erste und der zweite Weltkrieg waren ihre Neuaufteilungskriege. Solange dieses System global Bestand hat ist der dritte Weltkrieg permanent eine reale Gefahr.

Fassen wir zusammen: Für den Profit einiger Weniger wird die Mehrheit der Menschen ausgebeutet und diese Welt in Ketten gelegt und mit Krieg überzogen. Laut einer Oxfam Studie besitzen 8 Milliardäre so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung.

UND JETZT LIEGT ES AN DIR.

Willst du dir das weiter gefallen lassen? Willst du weiter nur tatenlos zusehen, wie sie diese Welt verschandeln und uns unten halten? Willst du ein Leben als Parasit führen? Willst du eine sinnentleerte und bedeutungslose Existenz als Bestandteil eines kranken und perversen Systems fristen?

Oder willst du dich wehren und für das Richtige kämpfen? Deinen Kindern mal eine Welt übergeben, für die es sich zu kämpfen lohnt? Sie sind nur eine erbärmliche Klasse von Blutsaugern, deren Zeit gekommen ist. Wir sind das Volk, die absolute Mehrheit der Menschen. Wir stehen in der Tradition stolzer Kämpfer und wir sind aufs engste verbunden mit den mutigsten Soldaten der Welt, die in den Volkskriegen auf den Philippinen, in Indien, der Türkei und Kurdistan und in Peru kämpfen und die neue Macht aufbauen. Wir sind Teil einer Klasse, welche überall auf der Welt ihre Aufgaben annimmt und Widerstand leistet. Wir sind eins mit den kämpfenden Arbeitern in Frankreich, eins mit der steineschmeißenden Jugend in Palästina. Wir tragen dieselben roten Fahnen wie die Millionendemonstrationen Brasiliens und schreien den Bullen die gleiche Unversöhnlichkeit entgegen, wie die Militanten in Griechenland.

IN UNSEREM HASS LEBT DIESELBE HOFFNUNG AUF EINE ZUKUNFT:
DER KOMMUNISMUS.

Wir, als junge Revolutionäre in Deutschland, werden unsere Aufgaben annehmen und kämpfen! Wir rufen euch auf, dasselbe zu tun und euch daher am ersten Mai unserem Demonstrationszug anzuschließen! Wir wollen an diesem traditionellen Tag der kämpfenden Arbeiterklasse ein starkes Zeichen der Entschlossenheit und des Kampfes setzen. Unterm Banner der internationalen Solidarität mit allen kämpfenden Völkern und allen Arbeitern und Bauern der Welt zusammen marschieren!

Mit ihren Spielchen und Grausamkeiten ist es mehr als zu weit gegangen!

Wir setzen ihnen unsere Einheit entgegen, wir zeigen ihnen, dass wir kämpfen werden!

AUF DIE STRASSE! 1. MAI 2017 | 13:00 UHR | KARL-MARX-PLATZ | BERLIN-NEUKÖLLN

erstermai.wordpress.com

jugendwiderstand.blogspot.de

Heraus zum revolutionären, roten 1. Mai 2017!

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Heraus zum revolutionären, roten 1. Mai 2017!

„Jubiläen sind für die Kommunisten und den klassenbewussten Teil des Proletariats nicht leere Gedenktage, sondern Richtlinien für den Klassenkampf, Leitfäden für die Aktion.“ Ernst Thälmann

Der 1. Mai ist der Kampftag des internationalen Proletariats, ein überaus wichtiges Datum in der Geschichte und Gegenwart der Klassenkämpfe. Er ist unser Kampf- und Feiertag! Auf allen Kontinenten nimmt sich unsere Klasse – die Arbeiter, sowie alle Ausgebeuteten und Unterdrückten und das einfache Volk, Frauen, Jugend, unterdrückte Nationen – an diesem Tag die Straße. Überall weht die Rote Fahne des Proletariats und der Rebellion, wird im Kampf verteidigt und erhält ihre Farbe durch unser Blut in den Auseinandersetzungen, die sich die Massen an diesem Tag mit den Handlangern der Bonzen und Ausbeuter, mit der Polizei und anderen Reaktionären im Dienst der alten, bürgerlichen Staaten liefern.

Am 1. Mai spüren wir sehr konkret die Einheit und die unbändige Kraft hinter dem Ausruf „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!“ und dass wir eben wirklich eine internationale Klasse sind, die sich mit allen Windungen und Wendungen doch beharrlich ihren Weg in Richtung Befreiung bahnt.

Der 1. Mai ist der Tag des Kampfes gegen die Monopolbourgeoisie, ihren Staat, ihre Parteien, ihre Regierungen und ihre Lakaien und Knechte, ihre bewaffneten Vollstrecker, die sich längst in einem Krieg gegen die einfache Bevölkerung befinden. Für uns steht er neben dem Aufstand der Haymarket-Arbeiter von 1886 vor allem auch in der Tradition des Berliner Blutmai von 1929 und der Kreuzberger Kiezrebellion von 1987 – die sich in diesem Jahr zum 30. Mal jährt – und die eindrucksvoll bewies, dass das Potential für den revolutionären Kampf in den imperialistischen Staaten keineswegs auf „magische Weise“ verschwindet, sondern sich zuspitzende Widersprüche und eine revolutionäre Situation in ungleichmäßiger Entwicklung längst im Gange sind.

DER 1. MAI IST ANTIIMPERIALISTISCH

Wir kämpfen an diesem Tag auf den Straßen gegen das weltweite System dieser Klassengesellschaft, die die Arbeitskraft von Abermillionen Menschen zur Ware macht und frei gibt zur Ausbeutung durch eine kleine Minderheit, die eine Diktatur über die Mehrheit der Menschheit ausübt, die ganze Nationen zu diesem Zweck in halbkolonialer und halbfeudaler Unterentwicklung hält und plündert – die Bourgeoisie und ihr Kapitalismus in seinem imperialistischen Stadium.

Der Imperialismus ist ein parasitäres, faulendes, sterbendes System. Für die Mehrheit der Menschheit bedeutet der Imperialismus tagtäglich unglaubliche Grausamkeit und Barbarei, denn in ihrem Streben nach Profitmaximierung und Machterhalt tragen die verschiedenen Monopolkapitalisten und ihre Staaten ihre Konkurrenz und ihre Konflikte immer auf dem Rücken des einfachen Volkes aus.

Das drückt sich in bestialischen Stellvertreterkriegen und Besatzungen, Völkermord, Umweltvernichtung, Vertreibung, Massenarmut, Hunger, Ausplünderung der natürlichen Ressourcen, Massakern und reaktionärem Terror gegen die Arbeiter- und Volksbewegungen aus. Vor allem in der sogenannten Dritten Welt treten diese Widersprüche sehr viel offener und in unfassbarer Brutalität zu Tage. Beispiele dafür sind zahllos, in den letzten Jahren unter anderem Libyen, Syrien, Afghanistan, Irak, Jemen, Palästina, die Ukraine, weite Teile Afrikas und andere halbkoloniale und halbfeudale Länder, die durch die imperialistischen Konzerne ausgeblutet und ihrer Lebensgrundlage beraubt oder direkt militärisch unterworfen und besetzt werden.

Dort verhungern jeden Tag zehntausende Kinder – sie werden ermordet vom kapitalistisch-imperialistischen System! Einem System, das genau von dieser extremen Ausbeutung der unterdrückten Nationen der Dritten Welt lebt und damit förmlich in ihrem Blut badet.

Führend bei allen Grausamkeiten und so gut wie jeder imperialistischen Aggression ist die Supermacht USA und ihre NATO. Daran wird sich auch nichts ändern, egal welcher Hund dort gewählt wird, um die Geschäfte zu leiten und welche Maske er sich dafür im Wahlkampf aufzieht. Das Reaktionäre fällt nicht, wenn man es nicht zu Fall bringt, wie Mao Tse-tung lehrte. Darum ist jeder Widerstand gegen die imperialistischen Aggressionen gerecht und wir müssen unseren Beitrag leisten, sie zu bekämpfen und zurückschlagen – ob US-, BRD- oder russischer Imperialismus. Dieses internationalistische Bewusstsein muss auch am 1. Mai zum Ausdruck kommen.

DER 1. MAI IST PROLETARISCH

Armut drängt zur Änderung, zur Tat, zur Revolution.“ Mao Tse-tung.

Die einfachen Leute, können in diesem System nur überleben, weil sie ihre Arbeitskraft verkaufen. Wir schaffen den ganzen Reichtum dieser Gesellschaft, an uns werden Billionen verdient, wir bluten für ihre Profite, während wir selbst mit gerade genug für unsere Reproduktion und ein paar zusätzlichen Brotkrumen abgespeist werden. Fest steht, die Kapitalisten brauchen uns um zu überleben und nicht umgekehrt. Der Kapitalismus hat das Proletariat erzeugt, und damit seinen eigenen Totengräber, dem unter der Führung seiner Ideologie die Rolle der führenden Kraft in den kommenden Revolutionen zukommt.

Darum ist es absolut richtig, den Klassenhass auf die Ausbeuter, Schmarotzer und Blutsauger zu stärken; auf die Parasiten, die auf unsere Kosten und vor allem auch auf die Kosten der Völker der Welt, in unfassbarem Luxus, ungeheurem Reichtum, in Überfluss und Verschwendung leben, während ein Großteil der Menschheit vor sich hin vegetiert und verreckt. Die inneren Widersprüche dieses Systems und seiner Degeneration bringen darüber hinaus Obdachlosigkeit, Drogenjunkies, organisierte Kriminalität, rücksichtslosen Egoismus und anderes Elend hervor, das Tausende in den Selbstmord oder Depressionen treibt.

Mit dem Mehrprofit, den die imperialistische Bourgeoisie aus der Dritten Welt zieht, besticht sie zudem einen Teil der hiesigen Arbeiterklasse und formt ihn zur Arbeiteraristokratie, die wiederum die materielle Basis der Sozialdemokratie darstellt. Mit ihrer Klassenversöhnung, ihren gelben Gewerkschaften und ihrem Korporativismus ist sie eine zentrale Stütze der bürgerlichen Diktatur, und hilft fleißig dabei mit, die erkämpften Rechte der Arbeiterklasse abzuschaffen. Sinkende Reallöhne und Renten, Hartz 4, Arbeitsamtschikanen, Leiharbeit, Niedriglöhne, Paralleljobs, Teuerungen, Perspektivlosigkeit, Kinderarmut, Mietwucher und Verdrängung sind auch hier an der Tagesordnung und werden immer prägender für die Lebensrealität unserer Klasse.

Vor allem Migranten, Frauen und Jugendliche sind davon verstärkt betroffen. Und auch die Flüchtlinge, die vom imperialistischen System hervorgebracht werden, indem es ihre Länder zerstört, dürfen hier angekommen entweder überhaupt nicht arbeiten oder werden als besonders billige ökonomische Reserve der Bourgeoisie eingesetzt. Das System trägt die volle Verantwortung für dieses Elend!

Es ist von grundlegender Bedeutung, keinerlei Illusionen in den bürgerlichen Staat, seinen Parlamentarismus und seine Institutionen zu haben. Ihr Charakter ist völlig klar, sie sind Machtmittel der Bourgeoisie, Teil des Problems und müssen mit ihm in der Revolution zerschlagen werden. Genau wie ihr ganzer parasitärer Apparat aus Medien, Politikern, Behörden, Geheimdiensten, Armee und Polizei, den sie zur Niederhaltung des Proletariats und zur Aufrechterhaltung ihres blutigen Systems erschaffen haben und stetig ausbauen.

Überall nutzen die „bürgerlichen Demokratien“ – Diktaturen der Bourgeoisie – auch ultrareaktionäre, faschistische oder islamistische Banden in ihren Diensten, bauen sie auf und rüsten sie aus, um sie auf die Völker der Welt loszulassen. Die Faschisten dienen dabei als Handlanger des Systems zur Spaltung der Unterdrückten durch Rassismus und entfachen einen Terror gegen die untersten Teile der Massen, vor allem des Proletariats.

Währenddessen stärkt der bürgerliche Staat unablässig seinen Repressionsapparat, trainiert seine Armee in Aufstandsbekämpfung und unternimmt Angriffe auf fortschrittliche Strukturen und Verbände, wie gegen den demokratischen Migrantenverein ATIK oder die Genossen der Volksfront (Halk Cephesi).

DER 1. MAI IST ROT

Es ist völlig klar – der Imperialismus muss zerschlagen werden, bevor er die Erde vernichtet.

Was brauchen wir zur Befreiung von all diesem Übel? Was ist dafür notwendig?

Schauen wir auf die Welt, sehen wir, dass unsere Klasse und die Völker sich wehren und kämpfen; dass Widerstand und Revolution leben und voranmarschieren und sich nicht von den Lügen, Illusionen und Einschüchterungen des Imperialismus aufhalten lassen. Und auch das muss am 1. Mai als lebendiges Zeichen des proletarischen Internationalismus mit Nachdruck zum Ausdruck gebracht werden.

Ob in Dersim, Kabul oder Gaza. Überall kämpfen die Massen gegen die Besatzer und ihre Marionetten. Unsere Solidarität gilt dem nationalen Freiheitskampf des palästinensischen Volks gegen den Zionismus, den kolonialen Staat Israel als Brückenkopf der Imperialisten in der arabischen Welt, wie auch dem heldenhaften Widerstand des kurdischen Volkes gegen den Terror und Krieg der Staaten, die Kurdistan besetzt halten oder die von den Imperialisten geschaffene Bestie ISIS.

Die Rote Fahne weht! Die Aussichten sind nicht düster, im Gegenteil: Aufstände und Rebellionen der Jugend und Arbeiter in Frankreich, davor in London, Schweden, Griechenland, auf dem Balkan, selbst in den USA gegen die polizeilichen Morde, vor allem an schwarzen Jugendlichen, oder auch in unserem Land selbst, häufen sich, erschüttern das vermeintlich ruhige Hinterland der Imperialisten. Auch offensivere Arbeitskämpfe und Streiks in der BRD und den ihren Nachbarländern nehmen wieder zu. In der Dritten Welt gibt es massiven Volkswiderstand und sich zuspitzende Volkskämpfe in Brasilien und ganz Lateinamerika, großen Teilen Asiens und Afrikas. Die Volkskriege, geführt von Kommunisten, auf den Philippinen, in der Türkei/Kurdistan, Peru und Indien, die ganz real die Macht der Arbeiterklasse und der Unterdrückten errichten, sind ein glänzendes Vorbild. Sie beweisen, wenn die subjektiven Kräfte in Form der revolutionären, kämpfenden Kommunistischen Parteien existieren, dann ist alles möglich!

Wir begrüßen diese wirklich antiimperialistischen und revolutionären Kämpfe überall auf der Welt, die Kämpfe für wirkliche Volksmacht, nationale Befreiung, Unabhängigkeit, neudemokratische und sozialistische Revolution. Sie alle sind Teil des Prozesses der proletarischen Weltrevolution und wir hier in der BRD müssen unseren Beitrag dazu leisten.

Revolution ist eine Notwendigkeit! Es wird keine Befreiung geben ohne sie. Wenn unsere Klasse es nicht vermag, perspektivisch die Macht zu erobern und die rote, Neue Macht des Proletariats zu errichten, bleibt alles nur Illusion. Auch in unserem Land für die sozialistische Revolution und den Sozialismus zu kämpfen, für die Freiheit der Völker und die Macht unserer Klasse, das ist das Gebot der Stunde. Nicht auf die Lügen, Verlockungen und Illusionen der Reformisten, Revisionisten und Opportunisten hereinzufallen, das ist der gerade Weg; der Weg, welchen wir gemeinsam gehen müssen.

Deswegen rufen wir alle Revolutionäre, Antiimperialisten, Antifaschisten, Kommunisten, Internationalisten, ehrliche Anarchisten und Demokraten auf, am 1. Mai um 13 Uhr in Neukölln mit uns auf die Straße zu gehen und all das am Tag unserer Klasse zum Ausdruck zu bringen. Lasst uns an diesem Tag Seite an Seite mit den Rebellionen des Proletariats in anderen Teilen der Welt für Revolution und Sozialismus und eine kommunistische Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen.

Wehrt euch und kämpft – gegen Ausbeutung, Unterdrückung und imperialistischen Krieg!

Keine Befreiung ohne Revolution!

AM 1. MAI AUF DIE STRASSE!

1. Mai 2017
13:00 Uhr Karl-Marx-Platz
Berlin-Neukölln